Pirat 06 Wootsdock
   Eine Piraten-Weihnachtsgeschichte
Eine Piraten-Weihnachtsgeschichte 

    
Felix und seine Crew und der Weihnachtsfrosch
Felix, der Piratenkapitän, und seine Crew, Samy und Woodstock, 
segelten gerade in Richtung Heimathafen. Bald war Weihnachten 
und sie alle waren beim alten Kapitän Sidanoh zu einem großen 
Fest eingeladen. Woodstock, der Schiffskoch und Mädchen für
alles, saß im Ausguck und pfiff ein Liedchen vor sich hin. Und 
weil alle so gut gelaunt waren, sangen sie mit:
Ho ho ho
wir Piraten sind froh
machen nur was uns gefällt
segeln um die ganze Welt
ho ho ho
wir Piraten sind froh.
Plötzlich rief Woodstock: Eine Insel in Sicht, Backbord voraus.
Prima antwortete Samy, die Steuerfrau, da können wir unsere 
Vorräte auffüllen. Wir brauchen noch Kokosnüsse und frisches 
Wasser. Also gab Felix den Befehl die Insel anzusteuern. Dort 
angekommen, warf Woodstock den Anker. 
. 
Felix wollte Kokosnüsse von den Palmen holen und Samy mit 
Woodstock machten sich auf die Suche nach Süsswasser. 
Die beiden wurden bald fündig. Vor ihnen lag ein kleiner Teich, 
in dessen Mitte auf einem großen Stein ein Frosch saß. Dieser 
sah irgendwie unglücklich aus.
Hallo Frosch rief Samy, die Frösche mochte ich bin Samy und 
das ist Woodstock. Warum schaust du denn so traurig?“
Ach seufzte der Frosch ich bin Albert und bin ein Weihnachtsfrosch. 
Leider habe ich meine Mütze verloren. Ein heftiger Sturm vor drei 
Tagen, hat sie mir davongeweht. Und ohne Mütze bin ich doch 
kein richtiger Weihnachtsfrosch und kann den Tieren hier auf der 
Insel keine Geschenke bringen. Ich glaube dieses Jahr muss 
Weihnachten für sie ausfallen, wenn nicht noch ein Wunder 
geschieht und ich meine Mütze wieder finde. Hier habe ich doch 
schon überall gesucht.
Samy überlegte und kam zu dem Entschluss, dass man dem 
Frosch helfen müsste seine Mütze wieder zu finden. Sie und 
Woodstock liefen zum Schiff zurück, nicht ohne dem Frosch 
zu versprechen, ihm zu helfen. 

Sie erzählte Felix die Geschichte von dem traurigen Weihnachtsfrosch 
und seiner verlorenen Mütze. Auch Felix war einverstanden dem Frosch 
zu helfen. Also machten sich alle drei, Felix, Samy und Woodstock, auf 
die Suche nach der Mütze. Jeden Stein drehten sie um, hinter jedem 
Busch schauten sie. Doch auch sie fanden keine Mütze. Als sie die 
ganze Insel durchsucht hatten, waren sie ratlos. 
Wie gerade so die Sonne unterging und sie beim Nachdenken auf’s Meer 
schauten, gab es ein lautes Getöse und Manometer der Wal tauchte aus 
dem Wasser auf. 

Hallo, ihr macht ja ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. 
Was ist den mit euch los? prustete er. 
Sie erzählten auch ihm die Geschichte vom traurigen Weihnachtsfrosch. 
Hhmm gröhlte Manometer wie sieht sie denn aus, die Mütze? Ich habe eine 
gesehen. Die hing an dem Korallenriff vor der Nachbarinsel. Ich werde sie 
mal holen, vielleicht ist das die gesuchte Mütze. So schwamm er auch gleich 
wieder davon. Nach einer Stunde kehrte Manometer zurück, eine rote Mütze 
mit weißem Bommel, in seinem Maul. Felix, Samy und Woodstock hatten in der 
Zwischenzeit Albert, den Frosch, ans Ufer geholt. Dieser erschrak erst mal vor 
Manometer, so ein großes Wassertier hatte er noch nie gesehen. Ins Meer 
konnte er ja wegen dem Salzwasser nicht. Doch überglücklich, als er erkannte, 
das Manometer seine Mütze brachte, nahm er den Mut und sprang mit einem 
Riesensatz auf dessen Rücken und umarmte ihn mit seinen Froschbeinen. 
Jedenfalls soweit es ging.
Alle waren froh, dass Albert seine Mütze wieder hatte und das Weihnachtsfest 
für die Tiere auf der Insel gerettet war. Das musste gefeiert werden. Sie sangen, 
tanzten und lachten bis in die Nacht hinein.Am nächsten Morgen, 
sie waren noch ein wenig müde, machten sich Felix, Samy und Woodstock fertig, 
um weiterzusegeln. Nicht ,dass sie noch zu spät nach Hause kämen und ihre eigene 
Weihnachtsfeier verpassten. Sie dankten Manometer wieder einmal für seine Hilfe und 
der schwamm zwinkernd mit einem gebrummten: ist doch selbstverständlich davon 
Albert hatte ein paar Tränen in den Augen, als seine neuen Freunde sich von ihm 
verabschiedeten. Hier habe ich noch was für euch sprach er und übergab Felix eine 
Kiste. Es war eine Schatzkiste. Erst wollten die drei das nicht annehmen, doch Albert 
bestand darauf. So fuhren sie fröhlich ein weiteres Abenteuer das gut ausgegangen 
war hinter sich, in Richtung Heimat. 






Sidanah, 20.12.07
Pirat 05 klein
Pirat 05 klein02
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